Stillen ohne verstecken – das Zellmops Stilltuch im Langzeit-Test

Seit nun mehr als 6 Monaten haben wir das Zellmops Stilltuch und wollen es gar nicht mehr missen. Nie mehr sich aus Scham verstecken wollen, nie mehr angeglotzt werden. Oder etwa doch? 

Denn wo man eigentlich schon damals immer Sorge gehabt hat, dass jemand bei meiner Frau einen Blick versucht zu erhaschen, schauen die Leute jetzt nicht weniger hin. Das Stilltuch ist eben ein Hingucker, obwohl es nichts zu sehen gibt und verbirgt das, was andere nicht sehen sollen: Den Stillprozess und damit auch die Brüste. Denn trotz der Tatsache, dass es sich um eine natürliche Sache handelt, ist das Thema bei vielen noch nicht angekommen. Es gibt sogar Wirte, die stillende Mütter nicht dulden. Und auch ich schaue bei befreundeten Müttern, die stillen, automatisch weg. Es ist eine Sache des Respekts. 

Stillen ist normal

Im Gegensatz zu manch anderen Menschen finde ich stillen weder „anstößig“ oder „ekelhaft“. Dennoch schaue ich weg. Denn dabei zuschauen zu müssen, wie Babys an entblößten Brüsten saugen, ist etwas intimes. Und ich finde wenn Frauen den Weg des öffentlichen Stillen gehen haben sie sich die Privatsphäre verdient. Und da teilweise unsere Gesellschaft nicht gewillt ist Ihnen diese zu geben, wurden Produkte wie das Zellmops Stilltuch geschaffen. Vorbei die Zeit wo man sich eine dunkle Ecke im Cafe suchen muss. Das Stilltuch verhindert das sehen des stillen. 

Vorbei für viele Frauen das verstecken, das extra zu Hause bleiben und das sich rechtfertigen müssen gegenüber intoleranten Menschen, die als Baby wahrscheinlich direkt aus dem Becher getrunken haben und nie gestillt wurden, weil es ja so „ekelhaft“ ist. Mit dem Stilltuch kann man ganz normal alles erledigen und wenn man stillen muss, schafft man sich damit seine Privatsphäre. Und auch andere Mütter erfreuen sich wieder all den Dingen, die sie vorher nicht machen konnten. Eine Mutter schreibt auf dem Zellmops Blog wie sehr doch etwas Stoff ihr Leben verändert hat. 

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In der Tasche auf Frotte kann man Stilleinlagen mitnehmen. Aber auch dem Kind den Mund putzen.

Verarbeitung und Preis

Die Verarbeitung ist sehr gut. Alle Stilltücher werden in Berlin handgemacht. Und hier hat man auch mitgedacht, denn in der Innenseite befindet sich eine Frotte-Tasche für Stilleinlagen. Kleckert das Baby oder hat einen feuchten Mund kann die Tasche auch direkt zum abputzen genutzt werden. 

Das Stilltuch gibt es in verschiedenen Farben und ist mit einem Preis ab 35 Euro wirklich sein Geld wert. Und wer sich unsicher ist, findet im Team von Zellmops eine sehr gute Beratung. 

Mittlerweile gibt es die Stilltücher auch bei Amazon mit dem beliebten Prime-Versand. 

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Geschützt vor fremden Blicken kann das Baby in Ruhe gestillt werden.

Fazit

Das Stilltuch von Zellmops ist eine klare Empfehlung für die Erstausstattung. Es schafft die gewünschte Privatsphäre für Mutter und Kind. Das Kind kann in Ruhe die Milch trinken und die Mutter muss sich nicht verstecken und kann mitten im Geschehen stillen.

Die Verarbeitung ist super, der Preis mehr als gerechtfertigt für diese handgemachten Stilltücher. Auch ideal als Geschenk für werdende Mütter geeignet. 

Ich wünsche ein ruhiges und friedliches Stillen. 

Written by Jochen